Betrieb Bönnien und Umgebung

Der Landwirtschaftliche Betrieb Bönnien ist im gleichnamigen Ortsteil der Stadt Bockenem beheimatet und liegt im sogenannten Ambergau.

Unsere Landwirtschaftlichen Flächen liegen rund um Bönnien sowie der Ortschaft Schlewecke. Hauptprodukte sind Getreide, Raps und Zuckerüben.

Die Größe ist für landwirtschaftliche Betriebe eine wichtige Voraussetzung für Wirtschaftlichkeit. Vier Eigentümer landwirtschaftlicher Betriebe haben deshalb ihre landwirtschaftlichen Betriebsflächen zu einem zukunftsfähigen landwirtschaftlichen Großbetrieb zusammengeführt.Hochqualifizierte und vor allem motivierte Mitarbeiter wirtschaften mit möglichst wenigen, aber sehr leistungsfähigen und effizienten Großmaschinen. Die hohe Auslastung des Maschinenparks erlaubt den Einsatz modernster Mechanik und Elektronik zur Optimierung des Faktoreinsatzes und zur Schonung der Ressourcen.

 

Der Ambergau ist eine historische Landschaft und eine naturräumliche Einheit im Innerstebergland im südlichen Niedersachsen. In der etwa 10 x 10 km großen Beckenlandschaft liegen heute 18 Ortschaften (im Mittelalter 31), deren Zentrum und Hauptort seit dem 13. Jahrhundert die Stadt Bockenem ist. Das Becken mit fruchtbarem Ackerboden ist von den bewaldeten Höhenzügen des Hebers, des Harplage, des Wein- und Hainberg umgeben. Der Gau ist eine Kulturlandschaft, die sich schon im 8. Jahrhundert bildete.

Als Ambergau galt in früheren Jahrhunderten ein wesentlich größeres Gebiet als das heutige. Es umfasste das gesamte Entwässerungsgebiet der Nette. Zeitweise um das Jahr 1000 zählte auch das benachbarte Lutterbecken mit Lutter am Barenberge zu Gau. Der damalige Ambergau reichte im Norden von Derneburg und Holle bis nach Seesen und Rhüden in den Süden. Daraus resultierte die Unterteilung in den Oberen Gau (bei Rhüden) für den südlichen Bereich, den mittleren Gau (bei Bockenem) und den unteren Gau im nördlichen Bereich im Mündungsgebiet der Nette (bei Holle) unterteilt. Im 13. Jahrhundert wurde der Ambergau geteilt zwischen dem Bistum Hildesheim und dem Teil des welfischen Herzogtums Braunschweig-Lüneburg, aus dem später das Fürstentum Braunschweig hervorging.

Die nördlichen und westlichen Bereiche einschließlich der Stadt Bockenem waren bis 1803 Bestandteil des Fürstentums Hildesheim (mit Unterbrechung zwischen 1523 bis 1643), was sich bis heute durch Zugehörigkeit zur inzwischen aufgelösten Bezirksregierung Hildesheim, seit 1978 Hannover, auswirkte. Der östliche Teil gehörte zum Herzogtum Braunschweig und seit 1946 zum inzwischen ebenfalls aufgelösten Regierungsbezirk Braunschweig.

Diese Teilung des Gaues hatte zur Folge, dass der in Süden gelegene Ort Rhüden bis zur Kreisreform 1976 in ein Braunschweiger (Kreis Gandersheim) Kleinrhüden und ein Hildesheimer  (Kreis Hildesheim-Marienburg) Großrhüden geteilt war. Heute sind der nördliche und mittlere Ambergau Teil des Landkreises Hildesheim, während der südliche Teil zum Landkreis Goslar gehört. Die Landwirtschaft war bis ins 20. Jahrhundert der dominierende Wirtschaftszweig.

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